Wednesday 1. April 2020

Nominiertenbegründungen 2011 - Kategorie Gesellschaft

 

Die Unternehmen sind in alphabetischer Reihenfolge sortiert.

 

 

A1 Telekom Austria: A1 Althandy-Recycling Schulpaket

A1 Telekom Austria hat CSR nicht nur vorbildhaft in die Unternehmensphilosophie, sondern auch in seine Beschaffungskriterien und Lieferantenstandards integriert. Soziale und ökologische Verantwortung wird aber nicht nur nach außen, sondern auch intern gelebt. Neben umfassenden Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Flying Nannies und Maßnahmen zur Vielfalt und Chancengleichheit überzeugte die Jury die hohe Frauenquote im Aufsichtsrat. Das eingereichte Projekt leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft: Das A1 Schulpaket sensibilisiert Kinder für Althandy-Recycling und bietet LehrerInnen wertvolles Unterrichtsmaterial zum Thema Rohstoffrecycling. Mit über 400 beteiligten Schulen und ebenso vielen bestellten Sammelpaketen konnte eine beachtliche Reichweite erzielt und somit ein signifikanter gesellschaftlicher Mehrwert erzeugt werden.

 

Compuritas: Compuritas Hardwarevergabeprogramm

Das Jungunternehmen Compuritas verfolgt mit seinem Geschäftsmodell den Gedanken des Social Entrepreneurship. Der Jury imponierte insbesondere der Umfang und die Ganzheitlichkeit der gesetzten Maßnahmen, die für ein Mikrounternehmen überdurchschnittlich groß sind. Mit dem eingereichten Projekt erzielt Compuritas nicht nur ökonomischen Nutzen, sondern auch eine große gesellschaftliche Wirkung, einerseits durch Förderung von Bildung und Entwicklung, andererseits durch Schließung des „digital gap", indem funktionsfähige Gebrauchthardware bereit gestellt wird. Das Kleinunternehmen ist darüber hinaus bemüht, CSR auch intern zu leben, etwa durch Energieeffizienzmaßnahmen oder ressourcenschonenden Einkauf.

 

Erste Raabser Walzmühle M. DYK: Waldviertler Wurzelwelt

Die Erste Raabser Walzmühle M. DYK ist sich seiner wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verantwortung in umfassender Weise bewusst.  Neben der vorbildhaften Integration von CSR ins Kerngeschäft setzt der Waldviertler Familienbetrieb aber auch vielfältige Maßnahmen für seine MitarbeiterInnen, etwa zur Förderung der sprachlichen und kulturellen Vielfalt. Mit dem eingereichten Projekt „Waldviertler Wurzelwelt" bringt die Erste Raabser Walzmühle den BesucherInnen die Bedeutung von Wald, Holz und erneuerbarer Energie näher und trägt somit wesentlich zur Bewusstseinsbildung für Nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft bei.

 

Saubermacher Dienstleistungs AG: VISP (Verwertungsinitiative Sperrmüll GmbH)

Die Saubermacher Diensleistungs AG ist ein steirisches Vorzeigeunternehmen in punkto gesellschaftliches Engagement. Insbesondere der Umfang der Maßnahmen, der von einer Klimaschutzcharta über ökologische und regionale Beschaffung bis hin zur gezielten Förderung von Frauen reicht, beeindruckte die Jury. Das eingereichte Projekt besticht durch die durchdachte Umsetzung eines nachhaltigen Abfallwirtschaftskonzeptes. Neben dem ökologischen ist auch der gesellschaftliche Nutzen durch die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen gegeben.

 

T-Systems: Connect the Unconnected: Wegweiser Bildung

Die Förderung von Frauen in technischen Berufen, klimafreundliche Mobilität, Energieeffizienz und ein eigenes Work-Life-Balance-Programm gehören für T-Systems schon lange zum Alltag. Mit dem eingereichten Projekt beweist das Unternehmen nun auch Gespür für ein gesellschaftlich hoch relevantes Thema. Durch die Unterstützung von unbegleiteten jungen Flüchtlingen im Bereich EDV verknüpft T-Systems seine soziale Verantwortung erfolgreich mit dem Kerngeschäft. Auch die MitarbeiterInnen wurden vorbildhaft in das Projekt involviert, wovon letztendlich das Unternehmen und die Gesellschaft gleichermaßen profitieren.

 

Wienerberger AG: Wienerberger als Good Corporate Citizen in Indien

Wienerberger beschäftigt sich im Rahmen seiner Produktgestaltung mit Energie- und Rohstoffeffizienz, Renaturierung und dem Erhalt der Biodiversität und ist dadurch beispielgebend für die Baubranche. Mit dem eingereichten Projekt beweist der Ziegelproduzent Wienerberger, dass er seine gesellschaftliche Verantwortung auch über die Grenzen Europas hinaus wahrnimmt. Durch gezielte Maßnahmen konnte die Gesundheit sowie die Wohnsituation der indischen ArbeiterInnen verbessert werden. Mittels laufender Schulungen zum effizienteren Tonabbau werden darüber hinaus positive Effekte für die Landwirtschaft und somit auch für Umwelt und Gesellschaft erzielt.

Träger
http://www.trigos.at/