Wednesday 1. April 2020

Nominiertenbegründungen 2011 - Kategorie Ökologie

 

Die Unternehmen sind in alphabetischer Reihenfolge sortiert.

 

 

Boutiquehotel Stadthalle: Das weltweit 1. Stadthotel mit Null-Energie-Bilanz

Mit 160m2 Solaranlage, 84m2 Fotovoltaikanlage und einer Energie-Wärmepumpe ist das Boutiquehotel Stadthalle energieautark. Der Vorzeigehotelbetrieb im Passivhausstil ist Pionier in Sachen Umweltbewusstsein: Als 1. Wiener Hotel, das mit dem EU-Umweltzeichen ausgezeichnet wurde achtet das Unternehmen nicht nur auf die eigene Ökobilanz, sondern auch auf die seiner Gäste. Diese werden ermutigt, Energie und Ressourcen zu sparen sowie mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Elektrofahrzeugen anzureisen, die direkt vor dem Hotel wieder aufgetankt werden können.

 

Büro für erneuerbare Energie – Ing. Leo Riebenbauer: Erneuerbare Energie: Das Natürlichste der Welt

Das Büro für erneuerbare Energie verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Neben dem Kerngeschäft, das auf die Förderung erneuerbarer Energie ausgerichtet ist, setzt das Kleinunternehmen vielfältige Maßnahmen im sozialen Bereich: Die Aktivitäten reichen dabei von der Förderung von Frauen in technischen Berufen über Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bis hin zur kostenlosen Ernährungsberatung und Shiatsu-Therapie für MitarbeiterInnen. Das Unternehmen leistet darüber hinaus einen wesentlichen Beitrag zur Förderung des Umweltbewusstseins in der Region, sei es durch die Verwendung von Elektrofahrzeugen, die Förderung von Biomasseanlagen oder die Nutzung regionaler Ressourcen.

 

FunderMax GmbH: Ökologie und Energieeffizienz bei FunderMax

Verantwortungsvolle Unternehmensführung gehört bei Fundermax schon lange zum gelebten Alltag. Von Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz bis hin zu nachhaltigen Innovationen im Produktbereich ist das Kärntner Unternehmen besonders im ökologischen Bereich engagiert: Durch umfassende Investitionen in die Energieeffizienz und erneuerbare Energieträger konnten 30.000 Tonnen CO2 eingespart und rund 3.500 Haushalte mit Fernwärme versorgt werden. Darüber hinaus setzt Fundermax mit der Agenda 2015 weitreichende Maßnahmen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Bildung für nachhaltige Entwicklung und Ressourcenschonung.

 

Hotel Hochschober: Der Grünsee – ein Genpool für den heimischen Seesaibling

CSR wird im Hotel Hochschober seit vielen Jahren von der Unternehmensleitung gelebt. Durch die Vorbildwirkung konnte die Unternehmenskultur und die Beziehung zu den Anspruchsgruppen verbessert werden. Eine umfassende Lehrlingsausbildung mit Einbindung der betroffenen Familien gehört für das Hotel Hochschober ebenso zum fixen CSR-Programm wie flexible Arbeitszeiten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aus diesem Grund kann das Unternehmen auch auf eine hohe Frauenquote in Führungspositionen verweisen. Mit dem eingereichten Projekt trägt das Unternehmen überdies zum Erhalt der lokalen Biodiversität bei und stärkt gleichzeitig das Bewusstsein für den Erhalt der Artenvielfalt bei MitarbeiterInnen und Gästen.

 

Sandoz GmbH: Einführung Energiemanagement SIEM

Als wichtiger Arbeitgeber in der Region nimmt Sandoz seine gesellschaftliche Verantwortung auf vielfältige Weise wahr. Neben hervorragenden Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es für die MitarbeiterInnen auch eine interne Kinderbetreuung sowie ein vielfältiges Angebot zur Verbesserung der eigenen Gesundheit. Die Jury überzeugte außerdem das ökologische Engagement des Unternehmens. Insbesondere der Ansatz, effizienter zu wirtschaften, sowohl was den Energie- als auch den Ressourcenverbrauch anbelangt, wurde von der Jury honoriert. Sandoz beweist mit dieser Einreichung eindrucksvoll, dass CSR richtig und strategisch angewandt nicht nur gesellschaftlichen, sondern auch unternehmerischen Nutzen stiftet.

 

Weingut Stift Klosterneuburg: Klimaneutrales Weingut

Als das 1. klimaneutrale Weingut Österreichs setzt das Weingut Stift Klosterneuburg neue Maßstäbe in einer Branche, in der Ökologie und Nachhaltigkeit noch in den Kinderschuhen stecken. Mittels vielfältiger Maßnahmen wie der Reduktion von Traktorfahrten, Wärmerückgewinnung, einer regionalen Einkaufspolitik oder Investitionen in energieeffiziente Technologien konnte das Ziel der Klimaneutralität erreicht werden. Darüber hinaus ist das Weingut durch den Betrieb einer eigenen Biomasseanlage energieautark. Durch die Schaffung einer Kultur der Wertschätzung in der die Vielfalt der Belegschaft als Gewinn wahrgenommen wird, setzt das Weingut Stift Klosterneuburg seine soziale Verantwortung auch intern um. Umfassende Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, dass es seit Jahren keine Arbeitsunfälle mehr gab.

Träger
http://www.trigos.at/